automatica 2018

O-Ton-Pakete für Ihre Berichterstattung

Unser Hörfunk-Service zur automatica 2018

Sie möchten über die automatica 2018 im Radio berichten? Hier finden Sie alles, was Sie dazu brauchen!

Das Team vom Messeradio ist auch diesmal wieder auf der automatica 2018 für Sie unterwegs, um die unterschiedlichsten Themen redaktionell zu bearbeiten. Wir bieten Ihnen alle Audiomaterialien, die Sie zur Produktion Ihres Beitrags brauchen. Hier im Downloadbereich stellen wir Ihnen kostenfrei unser Tonmaterial in Sendequalität (MP3) zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie uns über den Einsatz informieren.

Wenn Sie persönlich und direkt auf der Messe produzieren möchten, können Sie unser Hörfunkstudio im Pressezentrum West nutzen. In diesem, mit modernster Digitaltechnik ausgestatteten Studio, können Sie Ihre Beiträge bearbeiten, überspielen oder gleich live aus dem Studio senden.
Unser Technik-Team unterstützt Sie gerne direkt vor Ort.

Unser Themen-Service als Download

Nachfolgend finden Sie Manuskripte und 29 O-Töne zum Download
Auftaktinterview zur automatica 2018 mit Falk Senger, Geschäftsführer Messe München
PDF zum Thema als Download

In wenigen Tagen startet in München die automatica. Vom 19. bis 22. Juni findet die Leitmesse für Robotik und Automation in der bayerischen Landeshauptstadt statt. Der zuständige Geschäftsführer der Messe München GmbH Falk Senger streicht den wachsenden Erfolg der Veranstaltung hervor. So nehmen diesmal 900 Aussteller aus 30 Ländern an der Veranstaltung teil:

Falk Senger, zuständiger Geschäftsführer der Messe München GmbH

führt aus, dass die automatica seit ihrem Gründungsjahr 2004 beständig wächst. Erstmalig werden sechs Hallen belegt. Die automatica bestätige damit eindrucksvoll ihre Position als führender Marktplatz für Robotik und automatisierte Produktion.

Tonspur abspielen

Dem Branchenverband VDMA zufolge hat die Robotik und Automation in Deutschland im vergangenen Jahr ein Rekord-Umsatzvolumen von 14,5 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Plus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2016. Die Aussichten für das laufende Jahr sind bestens. Das wirkt sich auch positiv auf die Messe aus, so Senger:


Dem zuständigen Geschäftsführer der Messe München GmbH Falk Senger

zufolge ist die Stimmung der Aussteller im Vorfeld ausgezeichnet.

Tonspur abspielen

Themen gibt es auf der automatica genug, über die Schwerpunkte auf der diesjährigen Veranstaltung meint Senger:


Der zuständige Geschäftsführer der Messe München GmbH Falk Senger erklärt,

wie die Digitalisierung in der Fertigung, die Mensch-Roboter-Kollaboration und das Thema Arbeit 4.0 sind die zentralen Themen der diesjährigen automatica.

Tonspur abspielen

Die Industrie 4.0 und eine neue Generation von Robotern werden die Arbeitswelt menschlicher Mitarbeiter grundlegend verändern. Die sogenannten Cobots sind als kollaborative Assistenten konzipiert. Sie arbeiten mit den Menschen Hand in Hand und das sicher und kooperativ. Was bedeutet Mensch-Roboter-Kollaboration? Und welche Auswirkungen hat das auf unsere Arbeitswelt in der Fertigungsindustrie?


Dem zuständigen Geschäftsführer der Messe München GmbH Falk Senger zufolge

gibt es neue Roboter, die speziell auf Zusammenarbeit mit dem Menschen konzipiert sind. Das schaffe viele neue Anwendungsmöglichkeiten. Der „Kollege Roboter“ seit bereits in der Praxis angekommen. Das würden die automatica Aussteller durch konkrete Anwendungen zeigen.

Tonspur abspielen

Doch das ist nur ein Schwerpunkt. Daneben spielt natürlich auch in dieser für die Wirtschaft so wichtigen Branche die Digitalisierung eine große Rolle. Autos, Maschinen oder ganze Fabriken kommunizieren untereinander, informieren über bevorstehende Wartungsarbeiten oder auch den Teile-Nachschub.


Der zuständige Geschäftsführer der Messe München GmbH Falk Senger

nennt als Stichwort die Smart Factory. Fast alle namhaften Aussteller präsentierten das Leitthema Industrie 4.0 ganzheitlich auf der Messe

Tonspur abspielen

Für die Fachbesucher sicherlich spannend sind auch die zahlreichen Serviceroboter, die auf der Messe präsentiert werden. Auf dem Service Robotics Demonstration Park in der Halle B4 wird gezeigt, was Serviceroboter heute alles schon leisten können:


Wie der zuständige Geschäftsführer der Messe München GmbH Falk Senger ausführt,

wächst der Bereich der Servicerobotik weiter. So gibt es auch hier mehr Aussteller als vor zwei Jahren. Die Nachfrage nach praxistauglichen Anwendungen sei groß. Im Servicerobotik Demopark in der Halle B4 können Besucher Serviceroboter hautnah erleben und mit ihnen interagieren. Die automatica zeige auch einsatzfähige Gesamtlösungen für unterschiedliche Dienstleistungs-branchen: von Transport- und Logistik- bis hin zu Medizinanwendungen.

Tonspur abspielen

Auch wenn die Branche viele spannende Produkte und Themen bietet, so kämpft auch diese Wirtschaftssparte mit Fachkräftemangel. Die Messe automatica unterstützt die Aussteller bei der Suche nach dem richtigen Nachwuchs:


Der zuständige Geschäftsführer der Messe München GmbH Falk Senger

führt aus, wie die automatica dieser Herausforderung proaktiv begegnet. So engagiert man sich in der Innovations- und Zukunftshalle B4 verstärkt im Bereich Nachwuchsförderung.

Tonspur abspielen

Robotik- und Automationsbranche erwartet dynamisches Wachstum
PDF zum Thema als Download

Nach einem bereits sehr erfolgreichen Vorjahr (Umsatzplus 13 Prozent) rechnet die Robotik- und Automationsbranche auch in diesem Jahr mit einem weiteren starken Wachstum. Der Fachverband VDMA Robotik + Automation geht davon aus, dass der Umsatz um weitere neun Prozent anziehen wird, auf 15,8 Milliarden Euro. Ihre Unternehmen seien weltweit die Treiber für die Modernisierung der Volkswirtschaften, heißt es beim VDMA. Der Vorsitzende des Vorstands von VDMA Robotik + Automation Dr. Norbert Stein erklärte auf der automatica 2018 in München:

Dem Vorsitzenden des Vorstands von VDMA Robotik + Automation Dr. Norbert Stein

nach geht der Aufschwung in die Breite. Man sei anfänglich sehr autombillastig gewesen. Jetzt kommt die Nachfrage von vielen Wirtschaftsbereichen bis hin zum Handwerk.

Tonspur abspielen

Das sind natürlich ideale Voraussetzungen für die diesjährige automatica. Das Wachstum der Branche spiegelt sich auch auf der Messe wieder. Erstmals sind sechs Hallen voll belegt. Mit mehr als 900 beteiligten Firmen wurde zudem ein neuer Ausstellerrekord erzielt. Der bayerische Wirtschaftsminister Franz-Josef Pschierer meinte bei der Eröffnung.


Der bayerische Wirtschaftsminister Franz-Josef Pschierer

An Robotik und Automation führt an einem High Tech Standort wie Bayern kein Weg vorbei. Wir sind bestrebt, uns international Wettbewerbsvorsprünge zu erarbeiten. Das sind die Themen der Zukunft.

Tonspur abspielen

Pschierer ist der Auffassung, dass sich die deutschen Maschinenbauer trotz der großen Präsenz großer US-Konzerne nicht verstecken müssen.


Der bayerische Wirtschaftsminister Franz-Josef Pschierer

Wir sprechen ja gerne in dem Zusammenhang vom „Internet der Dinge“. Die US-Konzerne erklären, dass sie das Internet erfunden haben, aber wir haben die Dinge. Sie brauchen für die neue Welt beides. Das Netz hilft ihnen nichts, wenn sie nicht auch die reale Welt haben. Sie brauchen die industriellen Kernkompetenzen und die haben wir mehr als andere Länder.

Tonspur abspielen

Die scheinen auch die internationalen Kunden zu schätzen. Das Wachstum im vergangenen Jahr kam vor allem durch die hohe Nachfrage aus dem Ausland, allen voran aus Asien. Die Umsätze im Export stiegen um rund 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.


Der Vorsitzende des Vorstands von VDMA Robotik + Automation Dr. Norbert Stein

spricht von einem hohen Nachholbedarf in China. Als Beispiele nennt er die Handyhersteller und Solarindustrie. Dort gehe nichts mehr ohne Automation. Auch sei China nicht mehr der Produzent von billigen Wegwerfartikeln, sondern von hochpreisigen Produkten. Dazu müsse man automatisieren.

Tonspur abspielen

Seinen Angaben nach hat sich auch in Nordamerika das dynamische Wachstum fortgesetzt. Dementsprechend nervös ist auch diese Branche aufgrund des Handelsstreits zwischen China und USA:


Der Vorsitzende des Vorstands von VDMA Robotik + Automation Dr. Norbert Stein

erklärt, dass man durch Unberechenbarkeit des US-Präsidenten Donald Trump nicht weiß, wohin es geht. Man merke es im täglichen Geschäft zwar noch wenig, doch das könne sich relativ schnell ändern, fügt er hinzu.

Tonspur abspielen

Serviceroboter zeigen in eigenem Ausstellungsbereich, was sie können
PDF zum Thema als Download
Hello i´am Paul, i can guide you trough the service robotics park.

Tonspur abspielen

Ein besonderes Highlight für die Messebesucher ist seit einigen Jahren der große automatica Service Robotics Demonstration Park. Und wie könnte es anders sein, begleitet natürlich ein Service Roboter interessierte Besucher zu den Ständen. Der Roboter kommt von der Firma mojin robotics GmbH in Stuttgart. Paul hat auch noch Kollegen, wie der CEO der Firma, Ulrich Reiser, erklärt:


mojin robotics GmbH Ulrich Reiser

nach sind bereits fünf dieser Serviceroboter im Einsatz, vier bei Saturn, einer im Museum. Neben dem Handel gibt es noch die Möglichkeit, in einem Krankenhaus für Lotsendienste einzusetzen oder für die Gästebegrüßung in Hotels. Es gibt viele Anwendungsmöglichkeiten.

Tonspur abspielen

KUKA ist auf der automatica in vielen Bereichen präsent, auch hier im Demonstration Park. Der Augsburger Roboter- und Anlagenbauer zeigt den Prototypen, eines mobilen, modularen Hilfsroboter für zuhause:


KUKA Werkstudentin Teresa Achtenberg

beschreibt den Prototypen. KUKA bietet hierbei sein know how als Roboterhersteller. Die Firma bietet damit Haushaltsgeräteherstellern eine Plattform und eröffnet ihnen damit den Einstieg in den Markt für Heimroboter.

Tonspur abspielen

Die Schweizer Firma F&P Robotics bietet älteren Menschen eine andere besondere Hilfe an, einen Aktivierungsroboter. Das ist ein Ein-Arm-Roboter mit Tablet können verschiedene Programme angewählt werden:


F&P Robotics AG Projektmanager Jeremias Wolfensberger

erklärt, was ein Aktivierungsroboter macht. Er soll im Altersheim eingesetzt werden, um dort die Bewohner zum Sport zu animieren. Damit kann man den Bewohnern mehr Autonomie geben.

Tonspur abspielen

Zum Beispiel mit Hilfe von Rudern. Dazu setzt man sich gegenüber auf einen Stuhl und drückt auf den Menüpunkt „Rudern“ auf dem Tablet und los geht es:


Aktierungsroboter im Einsatz: Hallo, wir rudern heute ein bisschen....

Tonspur abspielen

Neben mobilen Robotern und Aktivierungsrobotern werden klassische stationäre Lösungen für die Industrie präsentiert. Unter anderem werden autonom fahrende Roboter vorgestellt, die in der Lagerhaltung oder in der Produktion eingesetzt werden können. Die Firma Dino Robotics zeigt einen Greifroboter, der Bauteile in einer Kiste greifen und sortieren kann:


Geschäftsführer von Dino Robotics Zhixing Xue

beschreibt wie der Roboter arbeitet. Der Roboter kann Waren aus einer Kisten holen und in eine andere legen.

Tonspur abspielen

Für Besucher gibt es immer zur vollen Stunde unterschiedliche Vorführungen wie zum Beispiel „Serviceroboter für Transport und intelligente Manipulation“ oder „Serviceroboter für das häusliche Umfeld und öffentliche Einrichtungen“.


„Industrie 4.0“ in der Automation und Robotik - Die digitale Transformation
PDF zum Thema als Download

„Industrie 4.0“ steht für die vierte industrielle, die digitale Revolution. Diese hat bereits in vielen Branchen Einzug gehalten, so auch in der Automatik und Robotik. Der Vorsitzende des Vorstands VDMA Robotik + Automation Dr. Norbert Stein beschäftigt sich schon lange mit diesem Thema. Stein ist auch Geschäftsführer von VITRONIC Dr.-Ing. Stein Bildverarbeitungssysteme GmbH in Wiesbaden:

Der Vorsitzende des Vorstands VDMA Robotik + Automation Dr. Norbert Stein

beschäftigt sich schon lange mit dem Thema. Seiner Meinung nach ist das ein Wachstumsmarkt für die ganze Branche.

Tonspur abspielen

Bei der digitalen Transformation wird die Verbindung von Informationstechnik- oder Telekommunikationsfirmen zum Rest der Wirtschaft noch enger. Autos, Maschinen oder ganze Fabriken kommunizieren untereinander, informieren über bevorstehende Wartungsarbeiten oder auch über den Teile-Nachschub. Bei KUKA können die Besucher in diesem Jahr sehen, wie die Welten von Mechatronik und Digitalisierung verschmelzen. Unter dem Motto „industrial intelligence 4.0_beyond automation“ zeigt das Unternehmen unter anderem einen neuen Leichtbauroboter.


KUKA Konzernsprecherin Katrin Stuber-Koeppe

stellt den LBR iisy vor, einen sensitiven Roboter, der keinen Schutzraum braucht, der auch lernfähig ist. Er soll mit dem Menschen bei der Produktion Hand in Hand arbeiten, um ihn zu entlasten. Der Roboter ist unter anderem für die Elektronikindustrie gedacht, für die Fertigung von Handys.

Tonspur abspielen

Auch der technische Geschäftsführer von Fanuc Deutschland Matthias Fritz erklärt, dass Roboter schon seit langem mit der Produktion vernetzt sind. Seinen Worten nach kommt jetzt der nächste Schritt:


Der technische Geschäftsführer von Fanuc Deutschland Matthias Fritz

wir gehen einen Schritt weiter, wir haben nicht nur unsere Roboter vernetzt, sondern auch unsere Bearbeitungszentren, unsere CNC Steuerung. Wir bringen die auf ein System, die können unser jederzeit den Status der Maschinen melden. Damit können wir die Wartung vorwegnehmen oder die Maschinen melden sich selbstständig, wenn etwas sein sollte.

Tonspur abspielen

Durch die digitale Transformation können Produktivität, Effektivität und Effizienz im gesamten Produktionsprozess gesteigert werden. Die intelligente Vernetzung soll in naher Zukunft die autonome Fabrik möglich machen. Fritz spricht von einer vollautomatisierten Automatisierung:


Der technische Geschäftsführer von Fanuc Deutschland Matthias Fritz

Man kann sich den Status auf Handy schicken, man kann Produktionsprozesse auch am Wochenende laufen lassen und ich bin trotzdem in der Lage ihn vollständig zu überwachen.

Tonspur abspielen

Das Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) macht die vier Eckpfeiler der digitalen Transformation – Produktion, Produkt, IT und Mensch – an ihrem Messestand erlebbar. Man kann sehen, wie die virtuelle Welt die Produktion erobert:


IPA Leiter Marketing und Kommunikation Fred Nemitz

wir zeigen zwei reale fahrerlose Transportsysteme und wir können hier noch zwei virtuelle dazu schalten. Die bewegen sich frei im Raum, ohne zu kollidieren.

Tonspur abspielen

Aus den Daten, die mobile Roboter und Sensoren bei der Cloud Navigation zusammentragen, lassen sich in Echtzeit Materialflüsse simulieren. Dazu der Leiter Marketing und Kommunikation IPA Fred Nemitz:


IPA Leiter Marketing und Kommunikation Fred Nemitz

Jetzt sind wir da, dass in der Automobilproduktion die Tür der Maschine sagt, was zu tun ist, damit das Auto zusammengebaut wird. Die Daten gehen in die cloud. Das ist natürlich ein Riesensprung für die Produktion.

Tonspur abspielen

Herausforderungen für solch einen vernetzten Produktionsprozess sind allgemein gültige Standards und vor allem auch das Thema Datensicherheit. Künstliche Intelligenz vereinfacht nicht nur Arbeitsabläufe, sie hat auch das Potential neue, datenbasierte Geschäftsmodelle zu schaffen. Die Keyplayer und Entscheider der Branche nutzen die automatica in München, um ihre Innovationen vorzustellen, die Zukunft der Automation zu gestalten und natürlich um mit ihren Kunden ins Gespräch zu kommen.


Der Mensch in der Smart Factory – Aufbruch in eine neue Arbeitswelt
PDF zum Thema als Download

Ein neues Zeitalter der Automation soll mit den neuen Ansätzen der Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) eingeleitet werden. Konkrete Beispiele, wie diese Kooperation in der digitalen Fabrik aussehen kann, zeigt die automatica Sonderschau des VDMA Robotik + Automation. Hier können Besucher erleben, wie Mensch und Maschine miteinander kommunizieren und wie ergonomisch und vielseitig die Arbeitsplätze der Zukunft gestaltet sein können. Die Firma Noonee präsentiert ihr Exoskelett; eine mobile Sitzmöglichkeit, die sich der Mitarbeiter an den Füßen und Hüften anschnallt und die ihn in der Produktion entlasten soll:

Noonee Key Account Manager Friedrich Czarnecki

wir sprechen von einem chairless chair, einem stuhllosen Stuhl. Es ähnelt einem Melkschemel und funktioniert rein mechanisch. Das Exoskelett hat keine Rückenlehne. Man muss aktiv darauf sitzen.

Tonspur abspielen

Viele Roboter arbeiten mit den Menschen mittlerweile Hand in Hand und das sicher und kooperativ. Kombiniert wird hier die menschliche Arbeitskraft mit den technischen Fähigkeiten der Roboter. Möglich machen diese neue Maschinen-Roboter-Kollaboration (MRK), innovative Sicherheitskonzepte mit Sensoren, die den Roboter feiner reagieren lassen, sobald ein Mensch in ihren Sicherheitsbereich kommt. So zeigt ABB zeigt auf der Sonderschau einen solchen zweiarmigen „Kollegen-Roboter“:


ABB Robotics Ingenieur Martin Heidkamp

er nimmt ihm Arbeiten ab, die sich immer wiederholen, die stupide sind, die belasten. Man kann hier in den laufenden Betrieb eingreifen und dann stoppt er sofort. Er ist auch so gestaltet, dass er überall rund und weich ist, dass man sich nicht verletzen kann und man kann dann einfach die Bewegung wieder fortsetzen.

Tonspur abspielen

Und der Roboter arbeitet weiter mit dem Menschen Hand in Hand, sicher und kooperativ. Kombiniert wird hier die menschliche Arbeitskraft mit den technischen Fähigkeiten der Roboter.
Die Firma Optimum präsentiert ein Assistenzsystem, dass dem Mitarbeiter beim Zusammenbau von Produkten hilft. An einem Bildschirm werden nicht nur der Bauplan und die Reihenfolge angezeigt, der Mitarbeiter bekommt auch noch ein optisches und ein akustisches Signal, ob alles stimmt:


Optimum Geschäftsführer Wolfgang Horst Mahanty

stellt den „schlauen Klaus“ vor. Dem Mitarbeiter wird dadurch die Variantenvielfalt zu erleichtert. Wir führen ihn durch den Prozess.

Tonspur abspielen

Optimum Geschäftsführer Wolfgang Horst Mahanty

Das System entlastet Mitarbeiter, sie müssen nicht mehr alles auswendig wissen.

Tonspur abspielen

Die Firma Kinemic stellt auf der automatica 2018 ein digitales Armband vor, das mit Gesten die Steuerung des mechanischen Gegenübers steuern kann, wie zum Beispiel in einem Reinraum:


Kinemic GmbH Tomt Lenz

im Reinraum hat man das Problem, dass man Geräte nicht anfassen kann, da ist unser System eine gute Ergänzung

Tonspur abspielen

Weitere konkrete Beispiele, wie diese Kooperation in der digitalen Fabrik aussehen kann, zeigt die automatica Sonderschau des VDMA Robotik + Automation. Hier können Besucher erleben, wie Mensch und Maschine miteinander kommunizieren und wie ergonomisch und vielseitig die Arbeitsplätze der Zukunft gestaltet sein können. (VDMA Sonderschau, Halle B4, Stand 338)