ISPO Munich 2019

O-Ton-Pakete für Ihre Berichterstattung

Unser Hörfunk-Service zur ISPO Munich 2019

Sie möchten über die ISPO Munich 2019 im Radio berichten? Hier finden Sie alles, was Sie dazu brauchen!

Das Team vom Messeradio ist auch diesmal wieder auf der ISPO Munich 2019 für Sie unterwegs, um die unterschiedlichsten Themen redaktionell zu bearbeiten. Wir bieten Ihnen alle Audiomaterialien, die Sie zur Produktion Ihres Beitrags brauchen. Hier im Downloadbereich stellen wir Ihnen kostenfrei unser Tonmaterial in Sendequalität (MP3) zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie uns über den Einsatz informieren.

Wenn Sie persönlich und direkt auf der Messe produzieren möchten, können Sie unser Hörfunkstudio im Pressezentrum West nutzen. In diesem, mit modernster Digitaltechnik ausgestatteten Studio, können Sie Ihre Beiträge bearbeiten, überspielen oder gleich live aus dem Studio senden.
Unser Technik-Team unterstützt Sie gerne direkt vor Ort.

Unser Themen-Service als Download

Nachfolgend finden Sie Manuskripte und 58 O-Töne zum Download
Neue Wintersportgeräte, Hightec-Materialien und ausgefeilte Techniken Trends auf der Piste für die kommende Saison
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Welche Trends werden die kommende Saison auf den Pisten zu sehen sein, welche Techniken und Materialien versprechen einen noch besseren Fahrkomfort, egal ob für Pistenfahrer, Freerider oder Tourengeher? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es auf der ISPO MUNICH. Was man schon sagen kann, die Produkte werden noch leichter und versprechen mehr Komfort. Dabei werden neuartige Materialien aus dem Alpinen Rennsport oder der Raumfahrt eingesetzt:Noch leichter und präziser soll das Skifahren bei Völkl werden mit dem neuen Allmountain-Ski, der mit einem Multilayer-Holzkern ausgestattet ist. (Völkl, Halle B2, Stand 112) Ein faltbarer Ski Abenteurer sollen bei Elan mit dem neuen Tactix auf ihre Kosten kommen. Der Ski lässt sich in wenigen Sekunden zusammenfalten von 163 auf 90 Zentimeter zusammenklappen. So kann der Ski beispielsweise im steilen Gelände schnell abgeschnallt und verstaut werden. Dem zuständigen Direktor Leon Korosec nach hat die Firma sieben Jahren lang das Produkt entwickelt:

Director Elan Winter, Leon Korosec

Die ganze Idee ist in der Armee entstanden, für die slowenische Bergdivision. Soldaten können sich einfach nicht mit 160 Zentimeter Skier sehr gut bewegen. Die Idee war einen Ski zu entwickeln, der kleiner ist als ein Meter, faltbar und die Funktionalität muss erhalten bleiben.

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Der Ski ist aber nicht nur für Soldaten, sondern auch Tourengeher. Korosec nennt zwei Vorteile:


Director Elan Winter, Leon Korosec

Man ist immer mobil, man kann den Ski zusammenfalten und im Kofferraum verstauen und wenn man mal Lust hat, ist er immer dabei. Und dann im Frühjahr gibt es viele Touren, die gehen nicht gleich am Parkplatz los, sondern man muss erst einige Minuten gehen, bis der Schnee losgeht und dafür sind die Ski auch gut

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Director Elan Winter

Leon Korosec beschreibt, wie man den Tactix zusammenfaltet.

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Bereits jetzt sind ein paar der neuen Modelle im Handel, so richtig geht es aber erst im nächsten Winter los. Ein paar der zusammenfaltbaren Skier kostet den Angaben nach um die 1.500 Euro. Ein neues Sportgerät – Crossblades Die Firma Inventra stellt auf der ISPO ein neues Sportgerät vor – Crossblades, mit denen man wie mit Schneeschuh bergauf wandern kann, runter geht es dann dank Softbootbindung auf einer Art Schnee-Skateboard. Marketingleiter Hans Ambühl erklärt, wie es geht:


Sören Borcherding, Markenmanager bei GROFA

man hat nicht mehr den Belüftungsschieber, den man auf und zu machen muss, das macht der Helm selber, indem er die Luft kanalisiert wird und über den Kopf hinweggeführt wird. Außerdem hat er ein System, um die Rotationskräfte bei einem Sturz abzumildern.

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Daneben gibt es bei Giro auch noch die passende Skibrille mit integrierter Wechselscheibe für rund 180 Euro:


Inventra Marketing Hans Ambühl

Grundsätzlich ist der Crossblades ein Schneeschuh mit einem Fell unten dran. Und wenn man oben ist, kann man Bindung und Lauffläche umstellen mit ein paar Handgriffen und hat dann einen Kurzski. Man dreht die Wendeplatte und hat dann einen Ski. Er hat zwei Deck, ein schmales Deck für die Piste und ein Oberdeck für Tiefschnee.

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Es gibt zwei Varianten. Man kann ihn sowohl mit Tourenskischuh nutzen oder mit einem Trekkingschuh, da wird dann die Ferse mit einem Spoiler verstärkt. Ambühl verspricht, dass man mit dem Schnenschuh leichter bergauf geht als mit herkömmlichen:


Inventra Marketing Hans Ambühl

Mit Crossblades läuft es sich einfacher, weil man nicht bei jedem Schritt den Schuh heben muss; man zieht ihn über den Schnee, damit ist man schneller und man braucht weniger Kraftaufwand und mit zusätzlichem Spa

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Je nach Bindungsvariante kosten die Crossblades zwischen 469 und 499 Euro. Man kann sie auch online bestellen unter: http://www.crossblades.ch/.
Schneeschuhe aus Karbon
Das Unternehmen Komperdell präsentiert zur diesjährigen ISPO MUNICH einen neuen Schneeschuh, der komplett aus Carbon gefertigt ist. Dadurch wird er sehr leicht, erklärt der Marketingleiter Jörg Tichi:


Jörg Tichi, Marketingleiter Komperdell

das Besondere ist das Material, er ist aus einem Stück Carbon gefertigt. Das Material hat eine hohe Steifigkeit und dabei ist er noch sehr leicht. Er ist wohl der leichteste Schneeschuh mit rund 600 Gramm, den es gibt.

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Der neue Schneeschuh kostet im Handel rund 350 Euro.
Skikollektion nur für Frauen von K2
Eine komplett auf die Dame abgestimmte Skikollektion präsentiert K2. Wie Laura Engel aus dem Marketing von K2SKi erklärt, sind Frauen von der Planung der Skier bis zur Produktion federführend. Denn Frauen wissen, was Frauen wollen, so Engel:


Laura Engel, Marketing bei K2 Ski

da haben wir ein Team von Frauen, hier bei uns als auch in den USA, die von den Test und der Produktentwicklung bis zum Endprodukt dabei sind. Unsere Skier sind auf die Bedürfnisse der Frauen genau abgestimmt. Ein Beispiel ist die Love Machine, die spritzig ist mit einer Titanalplatte. Es ist doch so, dass sich der Körperbau der Frau von dem des Mannes unterscheidet. Bei den Männerskiern ist der Montagepunkt nach vorne gelegt ist, und der Flex auf die Bedürfnisse auf die Frauen abgestimmt ist, sei es auf den Po oder die Hüfte beispielsweise.

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Nach Worten von Engel kostet ein solches Damenskimodell rund 400 Euro.
Rennski für den sportlichen Skifahrer
Ebenfalls neuartige Ski hat Nordica entwickelt. Zielgruppe ist hier der sportliche, gut trainierte Skifahrer, sagt Stefan Ederer vom Nordica Marketing:


Stefan Ederer, Nordica Marketing

das ist der neue Dobermann, der hat einen völlige neuen Sidecut bekommen, eine neue Platte, aus dem Weltcup. Der Ski ist sehr rassig, lässt sich sportlich fahren, er richtet sich an die erfahrenen Skifahrer.

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So ein Rennski hat auch seinen Preis und ist im Handel für etwa 900 Euro zu haben. Daneben hat das Unternehmen auch einen neuen Highperformance-Skischuhe im Portfolio, so Ederer:


Sören Borcherding, Markenmanager bei GROFA

Die Besonderheit ist die magnetische Wechselsystem für die Scheiben, eine Scheibe ist für gutes, die andere für schlechtes Wetter. Die Gläser haben eine kontrastverstärkende Wirkung ausgestattet von Zeiss. Vorteil ist für Brillenträger kompatibel, die hat dort im Bereich der Nase eine Aussparung, wo man die eigene Brille darunter tragen kann. Designvorbild war bei der Brille das klassische I-Phone mit den klaren Linien.

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Stefan Ederer, Nordica Marketing

das ist die Promachine 130, ein 98 mm Highperformance-Skischuh, mit Sohlen von Michelin. Er hat einen 3D vorgeformeten Innenschuh aus Kork aus Isotherm-Material, das kennt man von Rettungsdecken, es transportiert die Feuchtigkeit gut ab und hält dennoch gut warm. Das Kork-Material kann man erhitzen und passt sich so noch besser an die anatomische Fußform an.

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Der Skischuh kostet rund 570 Euro.
Skihelm mit automatischer Belüftung
Auch bei der Schutzausrüstung gibt es Neues. So stellt Giro einen neuartigen Skihelm vor, der mit einer automatischen Belüftung ausgestattet ist und dennoch sehr leicht.


ISPO Munich „Sprenkler“
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Von der cleveren Marketingidee bis zum Sportgerät – die Aussteller der ISPO Munich präsentieren ihre Ideen in einer großen Bandbreite. Die Penther Formes-Group zeigt individuelle Mannequins, meist aus Fiberglas oder Pappmaché. Phlipp Henning erklärt, was es alles am Stand zu sehen gibt.

Philipp Henning, Chief Sales Officer

Wir zeigen unsere Welt der Figuren [...] wo wir die Reise beschreiben bis zur fertigen Pose sowie 3D-Druck und unsere Premiumkollektionen

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Mannequins tragen in Kaufhäusern und Boutiquen und Sportfachgeschäften die neuesten Kollektionen. Am Messestand müssen die Figuren jedoch für sich sprechen.


Philipp Henning, Chief Sales Officer

Wir zeigen hier alle Figuren nackt, damit man sieht, was man bekommt. Wir haben aber auch eine Figurenserie, die nennt sich „Mascerade“, da kann man das Gesicht vorne austauschen, denn der Kopf ist am Ende des Tages das Kommunikationsmittel von Figur zum Endkunden.

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Doch nicht nur im Einzelhandel findet man diese Mannequins. Inzwischen sind die Figuren länderübergreifend Teil von Kunst & Kultur.


Philipp Henning, Chief Sales Officer

Wir haben schon ganz verrückte Sachen gemacht. In Mailand haben wir eine Fashion Show mit einem New Yorker Künstler laufen, dessen Gesicht wir auf die Figuren setzen

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Am Stand von SRB kann man einen sogenannten Ski Roller bestaunen – halb Ski, halb City-Roller. Produktentwickler Toni Escher erklärt, für welche Sportler das Gerät beim Training essenziell ist.


Toni Escher, Produktentwickler

Der Skiroller ist ein Trainingsgerät für den nordischen Skisport während den Sommermonaten. So können sich die Athleten in der schneefreien Zeit ideal auf die anstehende Saison vorbereiten [...]

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Das „Ski“ im Namen kommt nicht von ungefähr. Neben der Optik des Geräts bauen auch Fahrtechnik und Equipment auf dem Wintersport auf.


Toni Escher, Produktentwickler

Wenn sie mit dem Skiroller fahren möchten, können sie ihre ganz normalen Skischuhe verwenden [...] und wenn sie es koordinativ hinbekommen, können sie sogar mit den Skistöcken wie beim Biathlon laufen.

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Die Digitalisierung sorgt auch in der Sportartikelbranche für viel Gesprächsstoff
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Mit neuen Angeboten reagiert die Messe auf die Digitalisierung, die auch diese Branche voll erfasst hat. „ISPO Digitize – Are you ready for the digital future“ – heißt es dazu passend auf dem ISPO adidas Symposium am Montag. Einer der Hauptredner war der Vorstand Global Sales bei adidas Roland Auschel. Seinen Worten nach wird in der Zukunft auch in dieser Branche alles digitalisiert, was digitalisiert werden kann. So kann der Sportartikelhersteller schon heute seine Produkte genauer an die Kundenwünsche anpassen.

adidas-Vorstand Global Sales Roland Auschel

Wir haben unsere Kunden in London befragt, was für sie besonders wichtig ist bei Laufschuhen und wir haben dann über die Speed Factory in Ansbach ein Produkt in einer kleinen Serie erstellt, die konkret auf das eingeht, was London ausmacht; zum Beispiel Regen, dadurch haben die Schuhe eine bessere Griffigkeit. Wir haben den selben Prozess in Paris durchlaufen und dort kamen andere Dinge zur Sprache, die für den Konsumenten dort von Relevanz sind. Das ist das spannende in unsere Industrie. Wir können jetzt durch die Speed factory eine kleinere Anzahl von Produkten herstellen, die genau ausgerichtet sind auf die Bedürfnisse von Konsumenten in einer gewissen Lokation. Diese Chance hatten wir noch nie zuvor und deshalb sind wir so begeistert von dieser Option.

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Was alles möglich ist, zeigt adidas auf der ISPO Munich. Dort können Besucher sehen, wie sich Europas größter Sportartikelhersteller die Zukunft vorstellt, wie zum Beispiel Schuhe aus dem 3D Drucker. Noch spielen diese aufwändigen Kleinserien keine große Rolle beim Konzernumsatz. Trotzdem sind die neuen Ansätze für das Unternehmen sehr wichtig, wie Auschel erklärt:


adidas-Vorstand Global Sales Roland Auschel

Daher werden wir das in den nächsten Jahren sicherlich eher im kleinen Umfang mache. Wir sehen das auch als eine Möglichkeit, Akzente zu setzen. Eine Mehrzahl unseres Geschäfts werden bei unseren Dimensionen weiterhin in etablierten Fabriken in Asien und Lateinamerika entstehen. Aber das entscheidende ist ja, dass wir immer wieder mal Neuheiten bringen können und das findet der Konsument auch sehr positiv.

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Eine Neuheit sind auch virtuelle Showrooms. Mit einer Virtual-Reality-Brille kann der Besucher im Geschäft der Zukunft von Adidas herumstreifen und sich die neusten Trikots und Schuhe anschauen. Der stationäre Handel sei aber auch in Zukunft nach wie vor wichtig, meint Auschel und nennt gleich mehrere Gründe:


adidas-Vorstand Global Sales Roland Auschel

Der Handel spielt eine wichtige Funktion, weil wir glauben, dass der Konsument eine Betreuung vor Ort haben möchte. Wir glauben, dass der Konsument auch jemanden haben möchte, der ihm Sicherheit gibt. Der Handel hat die Rolle desjenigen, der auch Service anbietet, die über das Produkt hinausgehen und der einen Gesamtüberblick bietet. Wir glauben sehr fest, dass der Handel eine wichtige Rolle spielen wird. Wir fordern aber hier mit unsere Veranstaltung auch den Handel auf, sich selbst zu digitalisieren, sich zu bewegen und selber die Chancen der Digitalisierung aufzunehmen.

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ISPO Schlussbericht
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In München endet heute die weltweit größte Sportfachmesse, die ISPO Munich. Die Stimmung war hervorragend, wie der Projektleiter Tobias Gröber erklärt:

ISPO Projektleiter Tobias Gröber

Die ISPO Munich 2018 ist aus unserer Ansicht hervorragend gelaufen. In einer doch teilweise nicht ganz einfachen Marktsituation - Stichwort Digitalisierung - ist es uns gelungen wieder über 84.000 Fachbesucher aus 120 Ländern nach München zu bringen. Oton ISPO Projektleiter Tobias Gröber: Insgesamt ist die Stimmung im Handel gut im Vergleich zu den Vorjahren; geprägt durch den guten Winter. Nichts desto trotz sind sich alle bewusst, dass die Digitalisierung für alle eine große Herausforderung aber auch eine große Chance ist. Ich kann jetzt von meinem Kunden viel mehr lernen. Allerdings muss ich mich auch weiterbilden. Ich brauche andere Kanäle, ich brauche vielleicht eine andere Organisation und deshalb auch von uns die Motivation mit ISPO Digitize die Branche ganzjährig zu unterstützen.

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Auf der Digitize Area in Halle A4 konnten sich Fachbesucher ein Bild über die mögliche Zukunft machen, wie sich die Wertschöpfungskette verändert. Auch zahlreiche Sportartikel sind mittlerweile digital:


ISPO Projektleiter Tobias Gröber

Massiv ist dieses Jahr aufgefallen, dass die Digitalisierung in die Produkte Einzug hält. Es gibt vernetzte Produkte, wearables, aber auch in der Herstellung und Vertrieb spielt es zunehmend eine Rolle. Wir haben deshalb zum ersten Mal die ISPO Digitize eingeführt. Das ist ein Konzept mit der wir die Branche, den Handel und die Industrie in ihren digitalen Wandel unterstützen wollen. Hauptpartner ist Adidas. Wir freuen uns, dass Adidas nach zwölf Jahren wieder zurückgekommen ist und diesen Schwung, den wir hier bekommen haben, übernehmen wir in eine eigene Konferenz, auch mit Adidas als Partner. Die ISPO Digitize, die wir am 28. und 29. Juni in München veranstalten.

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Im nächsten Jahr wird die ISPO Munich noch größer. Dann können erstmals die zwei neuen Hallen genutzt werden, C5 und C6. Damit stehen den Ausstellern 18 Hallen zur Verfügung. Davon profitiert die Sportartikelindustrie. Wachstum versprechen vor allem die Bereiche Outdoor, Health & Fitness sowie Sourcing.


Ökologisches Fleece und Biobaumwolle - Nachhaltigkeit im Fokus bei den Herstellern
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Auch Hersteller von Sportartikeln setzten immer mehr auf Produkte, die unter fairen Arbeitsbedingungen und unter Verwendung nachhaltiger Materialien hergestellt werden. Auf der ISPO MUNICH 2018 gibt es bei zahlreichen Ausstellern Produkte zu sehen, die genau diese Kriterien erfüllen. Hier eine redaktionelle Auswahl: VAUDE zeigt auf der ISPO MUNICH einen Fleece, der kein Mikroplastik mehr absondert und aus 100 Prozent Holzzellulosefasern besteht. Die Miskanti Fleece Jacket verfügt aber dennoch über klimaregulierende und feuchtigkeitstransportierende Eigenschaften und ist außerdem biologisch abbaubar.

Vaude Geschäftsführerin Antje von Dewitz

Das Fleecematerial hat keine Mikrofasern aus Plastik, sondern aus Holz, die sich im Meer auflösen. Dadurch werden die Meere nicht mit Mikroplastik belastet. Das ist ja ein sehr großes Problem. Wir sind sehr stolz auf diese Entwicklung.

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Vaude Geschäftsführerin Antje von Dewitz

Die Funktionalität bleibt erhalten, es ist erstaunlich, was mit Holz alles möglich ist. Das Material ist auch wunderbar kuschlig, wie man es von Fleece gewohnt ist.

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Vaude Geschäftsführerin Antje von Dewitz

Man merkt schon, dass die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten steigt.

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Dieses sogenannte Tencel-Fleece wird in der green shape Kollektion von Vaude eingesetzt.


Vaude Geschäftsführerin Antje von Dewitz

Das ist eine Multiuse Kollektion für mehrere Funktionen. Wir setzen dort auch andere spannende Materialkombinationen ein.

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Auch das Unternehmen Fjällräven setzt auf nachhaltige Produkte und präsentiert mit der Greenland-Kollektion Winterjacken, die aus recyceltem Polyester und Bio-Baumwolle produziert werden.


PR Verantwortlicher Fjällräven Philipp Kloeters

Die Greenland Jacket habne wir zum 50jährigen Jubiläum neu aufgelegt. Es ist eine zeitlose Linie, sie übersteht alle Trends. Das ist schon nachhaltig.

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Die Jacke besteht aus einem Material mit der Bezeichnung G1000, das ist eine Mischung aus Baumwolle und Polyester, die gewachst wird, um sie wetterfest zu machen:


PR Verantwortlicher Fjällräven Philipp Kloeters

wir setzen bei dem Update auf die nachhaltigere Variante von G1000, die aus Bio-Baumwolle und recyceltem Polyester. Die Imprägnierung besteht aus Parafin und Bienenwachs. Man kann Partien unterschiedlich wachsen.

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Nachhaltigkeit spielt seinen Worten nach auch sonst bei Fjällräven eine große Rolle:


PR Verantwortlicher Fjällräven Philipp Kloeters

Wir sind bei der Imprägnierung fluorkarbonfrei und zwar in allen Produkten, auch bei Schlafsäcken und Zelten. Das Thema geht bis hin zur Produktion. Wir haben praktisch unsere eigene Schäfchen. Es kommt 17/18 unsere Sweater, der komplett aus schwedischer Wolle. Wir wollten mal sehen, wie weit kann man in den Produktionsprozess hineinblicken, um möglichst nachhaltig und tierfreundlich zu produzieren.

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Auch bei der Firma Aclima achtet man auf das Wohlbefinden der Schafe, die die Wolle liefern. Für die Wolle des neuen Hoodi der Marke sind die Manager auf eine Reise gegangen:


ODEX Verkaufsmanager Anders Kok

Unsere Wolle kommt aus Neuseeland. Wir haben uns Farmer gesucht, die die Schafe gut versorgen und halten.

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Das Naturmaterial isoliert bei kalten Temperaturen und sorgt auch dafür, dass lästige Körpergerüche gemindert werden.


ISPO Munich Hauptpressekonferenz
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Kaum ist der Winter wieder da, startet in München die ISPO, die internationale Sportartikelmesse. Am Sonntag, den 28.1., geht es los. Vier Tage lang dreht sich auf dem Messegelände in Riem alles rund um das Thema Sport. Die ISPO Munich ist die internationalste Messe der Münchner mit einer Auslandsbeteiligung von 88 Prozent, wie der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München GmbH Klaus Dittrich hervorhebt:

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München GmbH Klaus Dittrich

Wir freuen uns, dass auch 2018 die ISPO wieder gewachsen ist. Die Zahl der Aussteller ist um zwei Prozent gewachsen auf 2.801 Aussteller. Auch die Fläche ist netto gestiegen, um 1.500 Quadratmeter. Man findet alles rund um den Wintersport, Fitness, Gesundheit und Outdoor.

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Geschäftsführer von SPORT 2000 Deutschland Hans-Herrmann Deters

Aktuell ist die Stimmung sehr gut, seil das Wetter mitspielt. Der Handel hat endlich wieder ein gutes Wintergeschäft. In allen Bereichen läuft es. Der Handel steht vor großen Herausforderungen: Digitalisierung und Konkurrenz im Internet. Der stationäre Handel hat sich aber insgesamt sehr gut geschlagen.

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Nach den Worten des Messechefs macht es Sinn, die ISPO immer wieder neu zu überdenken, um alle relevanten Entwicklungen der Branche noch besser darstellen zu können. Dazu gehört ein neues Hallenkonzept. Unter dem Dach „Snowsports“ finden Besucher die ganze Vielfalt des Wintersports. Eine Halle mehr haben jeweils die stark gewachsenen Bereiche „Outdoor“ sowie „Health&Fitness“. Mit neuen Angeboten reagiert die Messe zudem auf die Digitalisierung, die auch diese Branche natürlich stark beschäftigt:


Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München GmbH Klaus Dittrich

Wir haben extra dafür einen neuen Bereich dem Thema gewidmet, die ISPO Digitize Area. Dort konnten wir auch Adidas als Aussteller zurückgewinnen. Der Konzern wird aber keine Produkte dort vorstellen, sondern Adidas zeigt dort, wie sehr sich Unternehmen mittlerweile digitalisiert hat. Es ist ein Leuchtturm der Branche. Viele Händler haben begonnen mit Online Shops, aber das ist erst der Anfang. Wir wollen der Branche auf der ISPO auch die entsprechenden Impulse geben.

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Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München GmbH Klaus Dittrich

Das neue Tool Digital Readiness Checks beantwortet den Teilnehmern die Frage: Wie bereit ist mein Unternehmen? Wo besteht Handlungsbedarf? Man kann den Fragen online ausfüllen, auf „ISPO.com“ oder auf der Messe.

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Die Branche hat daneben die Möglichkeit über das Portal der Messe „ISPO.com“ das ganze Jahr zu kommunizieren. Im vergangenen Jahr verzeichnete das Portal 2,7 Millionen Besucher. Die Hälfte davon sind Endverbraucher. Der Geschäftsführer von SPORT 2000 Deutschland Hans-Herrmann Deters ist dankbar, dass die Messe das Thema aufgreift. Seinen Worten nach brauchen Händler Unterstützung:


Geschäftsführer von SPORT 2000 Deutschland Hans-Herrmann Deters

Der stationäre Handel steht unter Zugzwang. Wer sich dem geänderten Konsumentenverhalten nicht anpasst, der wird keine Chance haben zu überleben. Ich weiß, dass viele Händler Berührungsängste bei der Digitalisierung haben und ich bin sehr dankbar, dass die Messe das Thema aufgreift.

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Eigentlich ist die ISPO MUNICH eine reine Fachbesuchermesse. Das wird auch so bleiben, interessierte Endverbraucher können jedoch erstmals in München davon profitieren, dass sich die internationale Sportartikelbranche in der bayerischen Landeshauptstadt trifft, mit der ISPO MUNICH Sports Week.


Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München GmbH Klaus Dittrich

Nachdem es für die Aussteller ein großes Investment ist für vier Tage, ist der Wunsch immer stärker geworden, dieses Event auch zu nutzen, um die Menschen für Sport zu begeistern. Deshalb haben wir die ISPO MUNICH Sports Week ins Leben gerufen, die startet mit dem ISPO Night Run in dem Olympiagelände und geht dann weiter in Münchener Geschäften. Es gibt ein Biathlon-Camp und viele andere Aktivitäten.

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My Esel, Rudern in den eigenen vier Wänden oder ein ergononischer Schleppliftbügel
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Wer in der Sportartikelbranche mit neuen Produkten Fuß fassen will, kommt nicht mehr am ISPO Brandnew-Wettbewerb vorbei, dem Start-Up-Wettbewerb der ISPO MUNICH. Seit nunmehr mehr als 15 Jahren gibt es die Plattform, auf der junge Unternehmer ihre neuesten Ideen für den Sportmarkt vorstellen. In diesem Jahr nahmen über 400 Teilnehmer mit ihren Produkten teil, nur 50 von ihnen haben allerdings die Chance, ihre Produkte auf der ISPO MUNICH 2018 im ISPO Brandnew Village vorzustellen: My Esel bietet ein Fahrrad, das auf die genaue Größe des Fahrers optimal abgestimmt ist. Möglich macht das eine spezielle Software vor der Produktion. Das Fahrrad wird perfekt auf die Körperproportionen und den Fahrstil des Käufers abgestimmt - ein Vorgang, der bisher nur in Handarbeit vor allem im Rennradbereich zu sehr hohen Kosten umgesetzt werden konnte. Dafür gab es in diesem Jahr den Overall-Gewinn des Wettbewerbs.

My Esel Matthias Eurich

Wir machen jeden Rahmen maßgefertigt, mit einem einfachen Prozess. Man kann direkt vom Handy aus sich das Fahrrad konfigurieren lassen. Es reicht die Körpergröße und die Länge des Unterschenkels. Der Kunde kann es beim Händler anschauen, ansonsten alles digital; Industrie 4.0.

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Aus Schweden kommt der Gewinner im Bereich Hardware Winter und zwar für den Boardie, einen neuartigen Schleppliftbügel, der den Wintersportlern mehr Komfort bietet durch breitere, ergonomische Bügel:


CEO Boardie Niclas Stjernberg

(englisch): Der alte Bügel war recht schmerzhaft, wenn man mit ihm fuhr. Wir wollten es ändern und komfortabler. Wir haben ihn etwas breiter, etwas runder und ergonomischer gemacht. Es gibt weniger Druck, speziell für Snowboarder oder Eltern, die mit den Kindern bergauf fahre und den Bügel in den Knie habne. Hinten ist Platz für Werbung. Damit kann das Skigebiet die neuen Bügel auch finanzieren.

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Die Firma Allwinter Snowboarding hat eine Hülle entwickelt, mit der Sportler ihre Boards vergrößern können:


William Gründer von Allwintersnowboarding

In England gibt es viele Versuchsstrecken und Indoorhallen mit künstlichem Schnee. Dafür hat jeder die passenden Boards. Wenn man dann allerdings in Urlaub fährt in Skigebiete mit viel Schnee, dann braucht es andere - größere - Boards und dafür haben wir die Hülle entwickelt, die kann man einfach über das andere Board schieben, man braucht sich keines extra zu kaufen, damit fährt es sich besser, es hat zum Beispiel eine bessere Kurvenkontrolle.

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Neue Kooperation zwischen ISPO MUNICH und Alibaba
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Neben den zahlreichen Produktneuheiten der Aussteller, zeichnet sich die ISPO MUNICH auch durch ein umfangreiches Rahmenprogramm aus. Dort gibt es Vorträge, Gesprächsrunden und Foren zu den unterschiedlichsten Themen, die die Branche derzeit beschäftigen. Daneben wird die Messe auch im Ausland veranstaltet, wie zum Beispiel seit vielen Jahren die ISPO Beijing und ISPO Shanghai. Zahlreiche europäische Firmen nutzen die Messen für ihren Markteintritt in China. Nun hat darüber hinaus die Messe München mit Alibaba eine langfristige und strategische Kooperation geschlossen, genauer gesagt auf der Internetplattform Tmall, eine Shoppingmall im Internet.

Alibaba Vertreter Karl Wehner

Tmall ist eine Einkaufsstraße, wo Marken oder Händler eine Flagshipstore haben. Wir haben knapp eine halbe Milliarde aktive Kunden, die in den zwölf Monaten mindestens einmal gekauft haben, bei 720 Millionen Internetnutzern.

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Auf der Plattform Tmall gibt es mehrere zehntausend Flagshipstore, wie Wehner erklärt. China ist der Sportmarkt Nummer eins, Tendenz stark wachsend. Die Kunden sind überwiegend jung, die Mittelschicht wächst und ist sehr mobil:


Alibaba Vertreter Karl Wehner

Beim letzten größten Verkaufsevent beim singles day waren 90 Prozent der Bestellungen auf mobilen Endgeräten. Der durchschnittliche User der Tmall App verbringt 25 Minuten durchschnittlich und besucht die App mindestens achtmal am Tag.

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Dadurch können sich für die 4.000 Kunden der ISPO ganz neue Möglichkeiten auftun. So bietet die Kooperation Kunden den Vorteil, im Aufnahmeverfahren für einen Tmall Shop schneller berücksichtigt zu werden. Wiener sieht ein großes Potenzial für internationale Sportmarken in China.Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Sportartikeln und - mode wachse in dem Land rasant:


Alibaba Vertreter Karl Wehner

Das Zusammenspiel zwischen ISPO und Tmall bedeutet, dass wir auch das Feedback geben können, wie hoch eine potentielle Nachfrage ist. Wir können den Steigbügel dann entsprechend tief hängen.

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Die digitale Zukunft des Wintersports
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Viele setzen heute auch beim Sport auf digitale Techniken, sei es zur Kontrolle ihrer Health- Daten oder in Sachen Sicherheit. Auf der ISPO Munich stehen Produkte aus diesem Bereich bei zahlreichen Ausstellern im Fokus: Der Skihelm hat vor allem eine Schutzfunktion. Das österreichische Unternehmen POC ergänzt ihn nun um eine digitale Komponente.

Björn Seitner, Marketing Manager POC

Der Orbic Spin ist unser ganz neuer Helm [...] Das sind anklippbare Hartschalen-Kopfhörer, die einen Bluetooth-Empfänger haben. Damit kann man ohne Kabel Musik im Lift hören oder mit seinen Leuten in Kontakt bleiben

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Was klingt wie eine Spielerei, kann im Ernstfall lebensrettend sein. Insbesondere in unübersichtlichen Gebieten ist Kommunikation von entscheidender Bedeutung:


Björn Seitner, Marketing Manager POC

In erster Linie ist es dafür, um im Backcountry mit seinen Leuten Kontakt aufzunehmen und zu sagen, wo es gefährlich sein könnte [...]

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Auf kalte Füße können Sportler beim Wintersport gut verzichten. Aus diesem Grund hat die Firma Lenz beheizbare Socken entwickelt – zu bedienen per Smartphone-App.


Verena Bechter, Marketing & Sales

In das Textil ist ein Heizelement eingebaut, das mittels einem Lithium-Pack betrieben wird. [...] sie können das per Hand oder Smartphone optimal steuern.

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Doch nicht nur Socken lassen sich inzwischen beheizen. Lenz kombiniert die Technologie in aller Art von Funktionsbekleidung.


Verena Bechter, Marketing & Sales

Wir kommen eigentlich aus dem Textilsektor [...] dann sind beheizbare Wäschen und Handschuhe dazugekommen. Was wir neu im Programm haben, sind die Einlegesohlen

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Eine Atemmaske beim Sport, die dabei auch noch unentwegt Daten sammelt? Keine Science- Fiction, sondern USP der „Athlete's Mask“, die dieses Jahr von ISPO Brandnew als eine der spannendsten Innovationen ausgezeichnet wurde. Microsfere bringt eine Technologie auf den Markt, die bisher nur im Labor möglich war.


Judit Fabian, CEO Microsfere

„We developed an airflow technology, that makes it comfortable for athletes to breath in a mask...“ Insbesondere in Gebieten mit starker Luftverschmutzung sind die Atemmasken gefragt:

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Judit Fabian, CEO Microsfere

„Asia, but we're getting interests from more industrial areas in Europe...“

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Während des Sports wird die Atmung in Statistiken ausgewertet. Die Einsatzorte sind flexibel:


Judit Fabian, CEO Microsfere

„You can measure and track your perfomance in quite sophisticated ways. We're getting a lot of interests from personal trainers, sports teams and even in yoga.“

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ISPO Munich zum Reinbeißen
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Ein häufig genannter Lösungsansatz für Welthunger und Klimawandel ist die Einführung von Insekten auf den heimischen Speiseplan. Die Firma Swarm stellt auf der ISPO Proteinriegel in verschiedenen Geschmacksrichtungen vor – Hauptzutat ist jedoch die Grille. Dr. Christopher Zeppenfeld, CEO, erklärt die Vorteile.

Dr. Christopher Zeppenfeld, CEO Swarm

Wir machen Sportnahrung mit nachhaltigen Proteinen aus Insekten [...] Wir verwenden Insekten, weil sie funktional sind und gleichzeitig weniger Ressourcen verbrauchen als Produkte wie Rindfleisch oder Molke

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In Deutschland ist man dem Thema gegenüber zuweilen noch skeptisch. Wie reagieren die Leute, wenn man ihnen einen Insektenriegel anbietet?


Dr. Christopher Zeppenfeld, CEO Swarm

Witzigerweise sehr lustig [...] Für viele Menschen ist das schon ein provokantes Thema, aber da ist natürlich auch Neugier [...] Wir haben die Geschmacksrichtungen so gewählt, dass sie einen nicht aufregen.

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Christopher Zeppenfeld vermutet, dass sich der Proteinriegel als wichtiger Türöffner für die Akzeptanz von Insekten in unserer Esskultur erweisen könnte.


Dr. Christopher Zeppenfeld, CEO Swarm

Wir wollen ein Produkt, wo man gar nicht viel selber machen muss, jeder weiß, wie man einen Riegel isst und hat positive Erfahrungen mit dem Thema. Von da an können wir das Thema immer weiter Richtung Fleischersatz positionieren und dem Konsumenten Verantwortung zurückgeben

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ISPO Health & Fitness
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Eine eigene Halle mit über 120 Ausstellern zeigt alle Trends rund um den Bereich Health & Fitness. Denn der Fitnessboom ist ungebrochen – und jetzt auch digital. Kymera aus Berkshire stellt Sportbekleidung vor, die dem Träger via Infrarot Energie spendet.

Hester Watson, Business Development Executive

„The special thing about our sports clothing is, that it is all Infradred admitting...“ Das Besondere an unserer Kleidung ist die Infrarot-Funktion. Diese reagiert auf Wärme, sei es durch UV-Einstrahlung oder Körperwärme, und löst einige biologische Reaktionen aus. So entsteht Beschleunigung im Körper, was Athleten hilft, bessere Leistung abzurufen oder sich schneller zu erholen.

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Dabei ist die Technologie nicht nur für Profis interessant. Im Gegenteil: Besonders Freizeitsportler spüren die Effekte am stärksten. Nur wie fühlt sich das Tragegefühl eigentlich an?


Hester Watson, Business Development Executive

„Some people say it feels a little bit warm and fuzzy...“ Manche Leute sagen, das Tragen fühlt sich ein bisschen warm und „fuzzy“ an, aber normalerweise spürt man vor allem die Effekte durch die schnellere Regenerationsphase.

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Die Laufschuhfirma Brooks stellt einen 3D-Scan für den perfekten Schuh vor. Dafür hat sie sich mit den Technikspezialisten HP und Superfeet zusammengetan, um einen rundum personalisierten Laufschuh anzubieten. Tim Bardenhagen, Technology Manager, erklärt den Weg von Scan zu Schuh:


Tim Bardenhagen, Technology Manager

In den Laden rein, Nutzerprofil anlegen, Fuß dreidimensional scannen [...] und ich suche mir am Bildschirm nur noch den Schuh aus, wie ich ihn gerne hätte.

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Ein individueller Laufschuh soll in erster Linie das Tragegefühl optimieren. Allzu lange dürfte es aber nicht mehr dauern, bis der Scan auch für seinen orthopädischen Nutzen bekannt ist.


Tim Bardenhagen, Technology Manager

Wir müssen mit „orthopädisch“ ein bisschen vorsichtig sein, wir fokussieren momentan vor allem auf den Tragekomfort. Wir sind aber bereits in der Zertifizierungsphase...

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Und wie lange dauert es noch, bis diese Produktionstechnik zum Standard für Sportgeschäfte wird?


Tim Bardenhagen, Technology Manager

Standard ist schwierig, die ersten Beispiele sehen wir nächstes Jahr.

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Den Joggingroboter „Rufus“, der beim Laufen vor einem herfährt, gibt es bei der Firma Runfun vor. Der digitale Begleiter gibt das Tempo vor und fährt die vorher angegebene Strecke ab. Nach Firmenangaben ist er auch für Waldböden geeignet. Das Angebot richtet sich an Läufer, die gerne systematisch trainieren und ohne persönlichen Trainer in der Natur sein wollen, wie Professor Erwin Prassler CEO von Runfun erklärt:


Professor Erwin Prassler CEO von Runfun

Der Vorteil von Rufus ist ,er ist jederzeit verfügbar. Man braucht ihn nur anschalten und losgeht es. Er ist Trainerassistent. Denn was Rufus macht, basiert auf Trainingsplänen von Experten.

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Der Joggingroboter kann Prassler zufolge mehr als Laufgadgets wie Armbänder


Professor Erwin Prassler CEO von Runfun

Ich kann den Puls eingeben und wenn mein Puls dann zu hoch ist, wird Rufus langsamer und wenn ich mir Zeit

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